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von Heinz Scsibrany.
California Nebel Der California Nebel NGC 1499 im Sternbild Perseus.
Belichtungszeit: ca. 45 Minuten auf Kodak Pro Gold 400. 
Es handelt sich dabei um eine vorwiegend aus Wasserstoff bestehende Gaswolke, in deren Inneren neue Sterne entstehen (durch allmähliche Verdichtung des Gases unter dem Einfluß der eigenen Schwerkraft). 

Wasserstoff ist neben Helium das häufigste Element im Weltall und bildet den Ausgangsstoff zum Aufbau schwererer Elemente (im Inneren von Sternen).

Die Dichte solcher Gaswolken ist übrigens extrem gering - selbst das beste Vakuum, das man auf der Erde erzeugen kann enthält erheblich (ca. 1 Million mal) mehr Gasteilchen pro Volumeneinheit. Warum man diese Gaswolken dann überhaupt sehen kann, liegt an ihrer ungeheueren Größe (einige Lichtjahre). 

Pferdekopf Nebel im Sternbild Orion. 
Belichtungszeit: 60 Minuten auf Scotch Chrome 400 
Dies ist ebenfalls eine Wolke aus Wasserstoffgas, die durch das Licht darin enthaltener Sterne zum eigenen Leuchten angeregt wird. Davor befindet sich die Staubwolke in Form eines Pferdekopfes, die selbst nicht leuchtet und daher das Licht der dahinter liegenden leuchtenden Wasserstoffwolke absorbiert. 
Pferdekopf Nebel
Galaxie M64 Galaxie M64 im Sternbild Haar der Berenice. 
Aufnahmeinstrument: Celestron 9 1/4 Zoll.
Belichtungszeit: 60 Minuten auf Kodak Pro Gold 400. 
Dies ist ein eigenständiges Sternsystem wie unsere Milchstraße in einer Entfernung von ca. 40 Millionen Lichtjahren. Wegen der dunklen Staubwolke, die den Kern der Galaxie teilweise abdeckt ist diese auch unter der Bezeichnung Dark Eye bekannt. 
Obwohl die Galaxie aus ca. einer Milliarde Sternen besteht (davon viele mit erheblich mehr Leuchtkraft als unsere Sonne), ist sie wegen ihrer großen Entfernung in einem kleinen Fernrohr nur als schwach leuchtender Nebelfleck zu sehen. Für das freie Auge ist sie, wie auch fast alle anderen Galaxien unsichtbar (auf der Nordhalbkugel der Erde ist nur der Andromedanebel M31 als einzige Galaxie mit freiem Auge zu sehen).
Bild von M13 Kugelförmiger Sternhaufen M13 im Sternbild Herkules. 
Belichtungszeit: ca. 60 Minuten auf Kodak Pro Gold 400. 
Aufnahmeinstrument: Celestron 9 1/4 Zoll.

Kugelförmige Sternhaufen sind sehr dichte Sternansammlungen die im Unterschied zu den offenen Sternhaufen aus alten Sternen bestehen und sich wegen ihrer hohen Dichte auch nicht in einzelne Sterne auflösen können (offene Sternhaufen zerfallen im Laufe der Zeit in kleinere "Sternsysteme" wie Doppel- und Mehrfachsterne). Wenn es im Inneren eines Kugelsternhaufens Planeten mit dem Menschen vergleichbaren Lebewesen gäbe (was ziemlich unwahrscheinlich ist), dann könnten diese nur sehr eingeschränkt Astronomie betreiben, da auf so einem Planeten auch der Nachthimmel (wegen der hohen Sterndichte) nahezu taghell wäre. 

Kugelförmige Sternhaufen umgeben unsere Milchstraße, die wie andere Galaxien auch die Form einer Scheibe hat, in einem Kugelförmigen Halo um diese Scheibe. Da sie vorwiegend aus alten Sternen bestehen stellen sie ein Indiz dafür dar, daß die Milchstraße früher die Form einer Kugel hatte. In dieser Kugel sind damals diese Sternhaufen entstanden noch bevor sich diese durch die Rotation um die eigene Achse und durch die innere Reibung des Gases (aus dem später dann die Sterne entstanden sind, aus denen heute die Milchstraße besteht) allmählich abgeplattet hat. 

Der planetarische Nebel M27 (Hantel Nebel) im Sternbild Füchschen.
Belichtungszeit: 60 Minuten auf Kodak Pro Gold 400 
Aufnahmeinstrument: Celestron 9 1/4 Zoll. 
Dieses Objekt hat nichts mit Planeten zu tun, der Name kommt von seinem Aussehen in kleinen Fernrohren (ein kleines Scheibchen, wie ein Planet). In Wirklichkeit handelt es sich um eine Gaswolke, die von einem sterbenden Stern (ein weißer Zwerg, im Zentrum der Gaswolke) stammt, der seine äußere Hülle abgestoßen hat. 
Solche Vorgänge (vorallem auch Supernova Explosionen von massereichen Sternen am Ende ihres Lebens) bei denen Sterne einen mehr oder weniger großen Teil ihrer Hülle abstoßen sind deshalb wichtig, weil dadurch das interstellare Gas mit schweren Elementen (alle Elemente ab dem Kohlenstoff) angereichert wird. Ohne diese schweren Elemente (Kohlenstoff, Sauerstoff, das Eisen in unserem Blut, das Kalzium in unseren Knochen, ...), die vor langer Zeit im Inneren von Sternen entstanden sind, würde kein Leben auf der Erde existieren.
Hantelnebel
M101 Spiralgalaxie M101 im Sternbild Großer Bär.
Belichtungszeit: 60 Minuten auf Fuji Superia 400
Aufnahmeinstrument: Celestron 9 1/4 Zoll. 
Dieses mit einer Entfernung von ca. 15 Mill. Lichtjahren vergleichsweise nahe Sternsystem ist bereits mit einem Fernglas als kreisrunder Nebelfleck zu sehen. In seinen Spiralarmen zeigen sich viele rot leuchtende Wolken aus Wasserstoffgas woraus immer noch neue Sterne entstehen. Darunter viele massereiche und daher auch sehr leuchtkräftige Sterne die wegen ihrer hohen Leuchtkraft nur ein vergleichsweise kurzes Leben haben und am Ende in gewaltigen Supernova Explosionen einen wesentlichen Teil ihrer Masse verlieren. Solche Ereignisse sind bereits dreimal (1909, 1951 und 1970) in dieser Galaxie beobachtet worden.
Galaxie M106 im Sternbild Jagdhunde. Belichtungszeit: 60 Minuten auf Fuji Superia 400
Aufnahmeinstrument: Celestron 9 1/4 Zoll. 
Diese, in einer Entfernung von ca. 30 Millionen Lichtjahren befindliche Galaxie, ist von mehreren schwächeren Galaxien umgeben, eine davon ist links oben als länglicher Nebelfleck zu sehen.
M106

Siehe auch: Planeten Bilder, andere Astrofotografien
Fotografien der Sonnenfinsternis am 29. März 2006
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Letzte Änderung am 9. April 2006.